SPD kritisiert Neuregelung des Verkehrs auf der Mittelstraße

Kamp-Lintfort. Die SPD Ratsfraktion kritisiert die neue Verkehrsregelung auf der Mittelstraße. Statt eine vernünftige Lösung zu präsentieren, habe das Land hier auf dem Rücken der Kamp-Lintforter Bürgerinnen und Bürger gespart.

Seit einigen Tagen gibt es an verschiedenen Stellen in Kamp-Lintfort allerhand Neuregelungen des Straßenverkehrs. Auf Initiative des Landesbetriebs Straßen NRW, wurden so neben einer Überarbeitung von Geschwindigkeitsbegrenzungen etwa auf der Moerser Straße, auch eine Fahrbahnverengung im Kreuzungsbereich Mittelstraße/ B510 vorgenommen.
So bietet der Kreuzungsbereich statt wie bisher zwei Spuren, nun nur noch Platz für ein Fahrzeug. Damit soll die Verkehrssituation insgesamt entschärft werden. Dies geht jedoch zu Lasten des Verkehrsflusses und so stauen sich gerade zu Stoßzeiten in den letzten Tagen Fahrzeuge bis weit in die Mittelstraße hinein. Die SPD Ratsfraktion kritisiert die Umsetzung und Vorgehensweise des Landes.

„Nicht nur die Kamp-Lintforter Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die örtlichen politischen Vertreter der Stadt wurden hier vor vollendeten Tatsachen gesetzt.“, kritisiert der SPD Fraktionsvorsitzende Jürgen Preuß.
„Statt für eine vernünftige Neuregelung durch etwa eine Ampelanlage zu sorgen, hat sich das Land hier leider dazu entschlossen auf dem Rücken der Bürger die möglichst billigste Lösung anzustreben. Das ist für uns nicht akzeptabel!“, fasst Preuß zusammen und kündigt den Einspruch der SPD Ratsfraktion an. Gemeinsam mit den sozialdemokratischen Vertretern auf Landesebene, wolle man sich in den nächsten Tagen für eine den Verkehrsfluss weniger hemmende Lösung einsetzen.